2008-11-16 (22:45) von Jazz Superstars
Alpenliga A: SC Kriens das Team der Stunde... mit dem Meiter im Nacken!
Nur minimal hat der FC Luzern an Boden verloren. Schmiddl musste sich aber mit nur zwei Punkten aus drei Spielen zufrieden geben. Dennoch bleibte Luzern Vierter. Zusammen mit Kriens und Graz sind sie derzeit das Überraschungsteam der Saison – auch wenn man ihnen vor der Saison schon viel zugetraut hatte.
Zu diesen Teams möchte auch Rheindorf Altach aufschließen. Die Altacher galten vor der Saison als Geheimtipp, konnten mit ihrem Start aber noch nicht restlos überzeugen. Immerhin sind sie nach dem zwischenzeitlichen Rang 9 wieder auf Rang 6 vorgerückt. Nun dürfte das Programm der Altacher aber wieder etwas leichter werden und so ist in der nächsten Zeit durchaus Luft nach oben drin.
Gleiches sollte auch Austria Kärnten anpeilen. Das international so glänzend aufgetretene Team steckt im Mittelfeld fest. Mit dem Kracher gegen den FC Thun steht nun auch noch ein harter Gegner auf dem Programm. Die Anhängerschaft wünscht sich ein klares Signal an die Thuner, wer den besseren Fußball spielt. Auch die Thuner Fans möchten, dass ihre Jungs den Kärntenern zeigen, wer die Nummer 1 in den Alpen ist. So erwartet uns ein wirklich heißes Match zwischen dem Champions League und ISL Trophy Sieger sowie dem Rekordmeister – Spannung garantiert!
Noch vor den Kärtenern steht der Aufsteiger Admira Wacker Mödling - als bislang bester Aufsteiger. Mödling scheint nach seiner Abwesenheit endlich wieder im Oberhaus angekommen zu sein. Rang 13 ist zwar noch ausbaufähig, dennoch zeigt Mödling momentan, dass sie mit dem Abstieg nichts mehr zu tun haben wollen.
Dieser Sumpf könnte dagegen in diesem Jahr richtig prominent werden! Während der FC Sion auf dem besten Wege ist, sich wieder dauerhaft in der Liga zu etablieren, befinden sich die Aufsteiger aus Lausanne und Linz wieder arg in Bedrängnis, nachdem die letzten Spiele alles andere als gut waren.
... doch all das ist noch um ein vielfaches besser als der Grottenfußball, den die letzten drei Teams derzeit fabrizieren! Beim FC Zürich blickt man auf eine ‚stolze’ Ausbeute von 8 Zählern – kann das der Anspruch des FC sein? Wenigstens traf die Mannschaft ab und zu mal das Tor – die Verteidigung hat ihre Bezeichnung dagegen nicht verdient und schwimmt mehr als das sie läuft. Beim selbsternannten Nummer 1 Anwärter auf den Titel aus Aarau sollte man dagegen darüber nachdenken, ob man das ‚FC’ nicht lieber streicht – mit Fußball hat das nichts zu tun und von einer Gemeinschaft kann man erst recht nicht reden. Nun sind die Aarauer nicht gerade für ihre starken Saisonstarts bekannt – das bisher gezeigte toppt jedoch alles. Äußerst fraglich, wie dieser chaotische Haufen in dieser Saison was reißen will.
Unglaublich aber wahr: Diese Elend wird sogar noch getoppt! Was beim FC Basel derzeit vor sich geht ist kaum in Worte zu fassen. Vielleicht wäre es besser, die ‚Mannschaft’ gar nicht mehr auftreten zu lassen – das würde wenigstens den Rasen schonen! Mal abgesehen von den Spottkommentaren in allen Zeitungen. Gerüchteweise plant der Verein nun, hinter den Toren große Plexiglasscheiben zu installieren, damit sich die Zuschauer bei ‚Torschüßen’ nicht verletzen! Wie diese 6 Tore zusammengekommen sind weiß wohl keiner, damit hat man aber sage und schreibe einen ganzen Punkt erzielt... Der FC Basel steht nach 9 Spielen bereits mit einem Bein in der zweiten Liga! Und wenn Rolandinio daran noch etwas ändern will, muss er es JETZT tun. Sonst verabschieden wir uns sehr bald von einem traditionsreichen Verein. Die Glanzzeiten sind vorüber, jetzt muss endlich geackert werden!
Alpenliga B: Ich WILL unbedingt aufstegien!
Wil hat keine Lust mehr auf die Alpenliga B. Rang 1 ist für dieses Team reserviert, in der ersten Liga sehen bereits einige Manager ein zweites Kärnten aus dem Nichts aufziehen. Dieses Team ist mit 34 Toren in 9 Spielen (!!!) un genau 2 Gegentreffern auf einem anderen Level angelangt und steuert ohne jede Gefahr auf das Oberhaus zu. Die Konkurrenz scheint sich damit bereits abgefunden zu haben – anders ist das Fehlen jeglicher Gegenwehr auch nicht mehr zu erklären.Im Land der Normalsterblichen dagegen beißt sich Lustenau oben fest. Die Chancenauswertung der Austria ist dabei einfach sensationell und so mausert sich das Team unter SCA zu einem der heißesten Aufstiegskandidaten!
Ansonsten geht es aber gewohnt turbulent in der zweiten Liga zu. Servette Genf ist mal eben von Rang 7 auf 2 gesprungen, dafür fiel Concordia Basel von 5 auf 3 und damit aus den Rängen. Einzige Konstante ist wie immer der FC Schaffhausen auf Rang 17. Und wer dachte, die Leistung des FC Basel in der ersten Liga sei schon unterirdisch, der schaue sich dich mal ein Match der Schaffhausener oder der Berner an. Die haben nämlich beide das Spielen weitestgehend eingestellt. Zusammen haben beide drei Tore gemacht Den Bernern muss man dabei eigentlich fast schon wieder gratulieren – mit nur einem Treffer 5 Punkte holen ist schon mal eine Leistung, die man nicht so einfach schafft. Dem Skandalklub droht nun nach einer langen, langen Abwärtsentwicklung der Fall in die tiefe Bedeutungslosigkeit – wenn auch nicht die eigenen Fans, so macht man damit aber bestimmt einige Thuner Anhänger glücklich... wenn das nicht selbstlos ist...
So deutlich wie selten zuvor wurde dabei der Vizemeister FC Aarau als neuer Topfavorit ausgerufen. Nach zwei Vizemeisterschaften in Folge soll nun endlich der ganz große Wuf her. Dahinter gilt der FC Zürich als heißester Kandidat. Titelträger FC Thun wird dagegen von der breiten Masse der Manager nur als Nummer drei im Top Tro gehandelt.
Ist der erste Zwischenstand daher als Trotzreaktion zu sehen? Wohl kaum. Nach einer glänzenden Vorbereitung ist der FC Thun spielerisch bereits auf Linie. So verlief auch der Saisonauftakt mit drei Siegen in Folge sehr erfolgreich. Besonders freute die Spieler der hohe 4:0 Sieg am ersten Spieltag im Schlagerspiel gegen Aarau. Thun konnte damit vorerst die Tabellenführung behalten, auch wenn drei weitere Teams punktgleich sind. Mehr als ein erfolgreicher Start war es für die ersten Vier aber auch nicht – dazu warten noch 35 Spiele auf alle Teams.
Neuchatel Xamax, Yverdon Sport und der SC Kriens sind mit dem Meister gleichgezogen. Xamax sehen viele Experten als ein Team, das hohes Potential hat. Nach dem Pokalsieg im letzten Jahr könnte es dieses Mal nun auch national ein Erfolg werden. Auch Yverdon ist eine aufstrebende Mannschaft, die ihre gute Form beweist. Besonders der gute Start der Krienser lässt die Fans aufhorchen. Schon im letzten Jahr hatten sie überzeugen können, nun lässt der gute Start auf mehr hoffen. Auch die Austria Wien konne immerhin 6 Punkte einfahren und ist nun Sechster. Derzeit Siebter ist der FC Luzern, der damit voll im Soll liegt. Besonders ein Sieg gegen die Austria Kärnten freut die Luzerner, die damit den letztjährigen ISL und CL Sieger schlagen konnten.
Im Mittelfeld überraschte besonders der FC Sion, der zwar zwei Pleiten einfuhr, aber ausgerechnet den Vizemeister besiegen konnte.
Die größten Überraschungen findet man aber wohl am Tabellenende! Viele Fans mussten beim Anblick der Tabelle wohl erstmal denken, sie hätten die falsch rum in der Hand. Auf Rang 17 findet sich der FC Zürich - vielbeachteter Dritter des Vorjahres – mit drei Niederlagen und punktelos. Das war noch zu wenig für ein Team, das den Titel gewinnen will! Auch bei der Austria Kärnten blickt man auf drei Pleiten und gar einen Abstiegsrang. Findet der Höhenflug der letzten Jahre nun radikal sein Ende? Wechselgerüchte um Trainer Toni Polster machen seit Wochen die Runde, sollte es so weitergehen, wird sich dies nicht verhindern lassen. Auch der Trainer selbst sprach wiederholt von ‚neuen Aufgaben und Herausforderungen’ im Ausland. Fraglich, ob so die Mannschaft noch motivierbar ist.
Bei Aarau und dem FC Basel kann man dagegen nur von einem Auftaktdebakel sprechen! Nicht ein einziger Treffer gelang den beiden Teams, dafür mussten sie 7 bzw. 8 Tore einstecken und belegen nun die beiden letzten Plätze. Bei Aarau nimmt man die Lage noch gefasst auf. Für gut Saisonstarts ist Aarau nicht bekannt, in den letzten Jahren ist man regelmäßig schlecht gestartet und stand am Ende oben. Bei Basel dürften die Nerven dagegen blank liegen. Dem ehemaligen Meister droht nun das endgültige Versinken im Abstiegskampf
Doch zu so einem frühen Zeitpunkt lassen sich ohnehin noch keine Prognosen treffen. Wir blicken auf spannende Spiele und werden wohl noch jede Menge Überraschungen erleben. ‚Alpenkick’ wünscht allen Fans eine spannende neue Saison!
Alpenliga B: Auch die ‚Kleinen’ kicken wieder!
Auch in der zweiten Liga sind die Vereine in die neue Saison gestartet.Wirklich überrascht hat dabei niemand, dass der FC Wil der erste Tabellenführer ist. Aber wie! Mit einem sagenhaften Torverhältnis von 12:0 kann man eigentlich nur von totaler Dominanz sprechen! Doch: Kann das Wil durchhalten? Bereits im letzten Jahr ist Will nach einer wahnsinnigen Hinrunden in der Rückrunde eingebrochen und war am Ende der ‚dumme’ Vierte. Direkt dahinter hat sich Austria Lustenau eingefunden und untermauert seine Aufstiegsambitionen. Als einziges Team konnten sie neben Wil auch dreimal punkten. Dritter ist nun Rapid Wien unter Trenker, die sich aber mit einem 2:2 gegen Vaduz etwas bremsen ließen.Die Absteiger Innsbruck, Sturm Graz und Winterthur sind dagegen nur mäßig gestartet. Trainer Tobias konnten die Erfahrung der Innsbrucker noch nicht abrufen und ist mit vier Punkten noch ausbaufähig geblieben. Graz konnte in dieser Woche dagegen einen neuen Trainer finden. Dies hatten sich die Fans lange erhofft, nachdem bereits die letzte Saison desaströs verlief und auch der Beginn dieser Runde mit nu 4 Punkten verhalten war. Auch bei Winterthur hat Chef Zenon ein schweres Erbe hinterlassen bekommen. Winterthur hat sich noch nie richtig in der ersten Liga etablieren können – nun verlief auch der Start in der zweiten Liga mit nur 2 Punkten unterdurchschnittlich. Doch das Umfeld hofft nun auf eine ganz neue Aufbruchstimmung.
Grenchen hat sich nach drei Pleiten von seinem bisherigen Trainer getrennt. Nun wird sich zeigen, ob das Team, das durchaus Aufstiegchancen hatte, wirklich um die ersten Ränge mitspielen kann. Zusammen mit Schaffhausen und dem Neuling Wiener Neustadt belegen sie die Abstiegsränge. Gerade in Schaffhausen dürfte das für Ernüchterung sorgen, nachdem man schon im letzten Jahr konsequent auf den Abstiegsrängen herumgekrebst ist, hatten sich die Fans dieses Jahr eine deutliche Verbesserung erwünscht.
Am heißesten wird dabei der FC Wil gehandelt. Bereits im Vorjahr ist Will Monatelang vorneweg marschiert und hat am Ende nur knapp den Aufstieg verpasst. Nun will Wil es wissen. Starke Konkurrenten sind die Absteiger aus Innsbruck, Sturm Graz und Winterthur. All diese Teams haben in der letzten Saison ihre Trainer gewechselt, so dass man diese unbeschriebenen Blätter noch nicht richtig beurteilen kann. Viele Fans sind besonders auf Wacker gespannt, denn Innsbruck ist ohne jeden Zweifel das schwerste Kaliber der Liga mit einem Erfahrungsschatz, den selbst wenie Erstligisten toppen können.
Concordia Basel, Sevette Genf und Concordia Basel sind nach Wil die heißesten Aufstiegskandidaten. Basel und Genf konnten im letzten Jahr den Anschluß an die Spitze finden und möchten nun den Sprung wagen. Rapid Wien kommt mit Erstliga Erfahrung her und will nun im nächsten Versuch wieder zurück nach oben.
Im erweiterten Favoritenkreis finden sich die erfahrenen Kicker aus Bern sowie der FC Grenchen und die Austria Lustenau. Besonders die Berner stehen jetzt am Scheideweg. Die letzten Jahre waren sehr enttäuschend, nun wird sich zeigen, ob Bern sich wieder nach oben orientieren kann, oder im tiefen Mittelfeld der Liga versinken wird. Lustenau und Grenchen sind dagegen seit dem letzten Jahr im Aufstiegskampf. Der Rückstand auf die Spitzenteams war im letzten Jahr auch noch zu sehen – nun könnte beiden der Anschluß nach oben gelingen.
Im Abstiegskampf stecken neben den Aufsteigern aus Bellinzona, Gratkorn und Magna Wiener Neustadt wieder einmal der FC Vaduz, Schaffhausen und Juventus Zürich.
Prognose: Will ist wohl nicht mehr zu halten. Nach der starken Vorstellung im Vorjahr sind sie der Topfavorit. Ihre Erstligareife haben sie auf jeden Fall gezeigt. Innsbruck muss sich unter dem neuen Trainer erst bewähren, die Concordia ist dagegen ein weiterer großer Favorit. So könnte vor allem Rang drei hart umkämpft werden. Vor allem die Teams aus Grenchen, Genf und Wien werden hier ein wichtiges Wort mitsprechen, doch auch Winterthur und Lustenau haben durchaus Chancen! So erwartet uns wieder mal ein sehr spannender und wohl auch knapper Aufstiegskampf!
Das ‚spielerische’ Mittelfeld besteht eigentlich nur aus zwei Teams: Der Austria Wien und dem Linzer ASK. Beide stehen in dieser Saison am Scheideweg. Linz wird alles tun, um sich in der Liga zu etablieren. Die Austria möchte sich weiter nach oben orientieren. Dennoch stehen beide Teams etwas zwischen den Lagern und müssen ihre Rolle erstmal finden.
Direkt im Anschluß beginnt der Abstiegskampf. Der ehemalige Meister Red Bull Salzburg wird wohl leider wieder mittendrin stecken, genauso wie der zweite frühere Meister, der FC Basel. Dabei sind auch die Aufsteier Mödling und Lausanne, wobei besonders der Admira einiges zu zu trauen ist. Schließlich hat das Team reichlich Erstliga Erfahrung. Dazwischen findet sich der Vorjahresaufsteiger Yverdon und der FC Sion. Yverdon ist wohl auch noch in dieser Saison auf der Suche nach seinem Platz in der Liga und muss aufpassen, dass diese Bemühungen nicht durch einen Abstieg zerstört werden könnten. Sion scheint unberechenbar: Startplatz 20 sieht nicht gut aus, doch hat der FC Sion in der Rückrunde einen spektakulären Spurt hingelegt. Sollte Sion daran anknüpfen können, ist so einiges möglich!
Prognose: Austria Wien und Mödling haben gute Chancen, aufgrund ihrer Erfahrung weiter nach vorne zu kommen. Linz wird im ersten Jahr wohl doch noch im Abstiegskampf stecken, hat aber von den Aufsteigern die besten Möglichkeiten, die Klasse zu halten. Red Bull Salzburg wird sich mal wieder durchmogeln und auch Sion wird es wieder irgendwie schaffen. Am schwierigsten dürfte es wohl für Basel, Yverdon und Lausanne werden. Doch sind wir natürlich alle sehr gespannt, was im Keller abläuft. Schaffen kann es aber jeder – auch im Keller spielen alle Teams auf einem hohen Niveau Fußball!
DER TITELKAMPF!
Der Fokus der Öffentlichkeit liegt natürlich auch in diesem Jahr wieder am meisten auf dem Kampf um die Alpenkrone! Titelverteidiger Thun ist wie jedes Jahr einer der Topfavoriten auf den Titel. Zudem wissen die Thuner, wie man diesen Titel verteidigt! Doch für die meisten Alpenliga Manager ist diesmal der FC Aarau der heißeste Kandidat. Nach zwei Jahren als Vizemeister lechzt das ganze Umfeld des Vereines nach der höchsten Auszeichnung der Liga. Das sie Fußball spielen können haben sie immer wieder bewiesen – nun müssen sie endlich zeigen, dass sie dem Druck auf ihren Schultern auch standhalten können.
‚Geheimfavorit’ ist mehr als untertrieben für eine Mannschaft, die sich in den letzten Jahren zur Nummer Drei der Liga gemausert hat. Die Rede ist vom FC Zürich, dem viele Experten zutrauen, am Ende der Saison der lachende Dritte zu sein. Doch auch in Zürich ist die Erwartungshaltung enorm. Daher wird Zürich alles geben, um sich in diesem Jahr vor die Konkurrenz zu setzen und endlich auch einmal den Titel in den Händen zu halten. Austria Kärnten ist da schon einen Schritt weiter. In den letzten beiden Jahren konnten sie massiv von dem Umstand profitieren, dass sie – zuerst national, dann international – niemand so richtig für ‚voll’ genommen hatte. Dies ist nun anders: Jeder kennt und fürchtet Kärnten in der Liga. Die Austria muss in diesem Jahr damit rechnen, dass ihr massiv Steine in den Weg gelegt werden. Nur ein überzeugender Saisonstart wird sie im Titelrennen halten können.
Prognose: Weitere aufstrebende Teams besetzen die Ränge ab Platz 5. Noch scheint die mangelnde Erfahrung ein großes Manko zu sein, doch wird sich sicher noch das ein oder andere Team finden, dass ganz oben mitmischen kann. Ein Tipp scheint nahezu unmöglich, so sehr stehen die Teams aus Aarau, Thun und Zürich auf Augenhöhe! Doch die Fans wird es freuen: Es steht uns ein unglaublich spannender Titelkampf ins Haus!
DIE INTERNATIONALEN RÄNGE
Altach und die Züricher Grashpoppers sind in der erweiterten Spitze das Nonplusultra. Beide drängen darauf, einen der ganz Großen zu überholen um in der Zukunft selbst mal ganz oben zu stehen. Die erfahrenen Trainer aus Altach und Zürich werden zudem ihre Positionen mit Zähnen und Klauen verteidigen – es wir schwer für die Konkurrenz, wenn man diese Teams angreifen will.
So dürfte vor allem Rang 7 hart umkämpft werden! Der Wiener Sportklub hat sich durch den neuen Trainer zwar einen unverbrauchten Mann an Bord geholt – aber auch viel Unerfahrenheit. Kriens, Graz und Luzern drängen auf die internationalen Ränge. Mindestens die Interactive Cup Quali soll es schon sein! Auch der Pokalsieger Neuchatel Xamax hat gezeigt was er kann. So dürften vor allem die Quali-Plätze um den Interactive Cup sehr umkämpft sein.
Prognose: Altach und die Grashoppers werden nur schwer zu verdrängen sein. Den Wienern droht die schärfste Konkurrenz aus Kriens. Ein erfahrener Trainer und eine erfolgreich spielende Mannschaft muss man erstmal stoppen!
In den letzten 5 Jahren konnte Thun dreimal den Titel für sich entscheiden. Damit bleibt Thun Chef Superstars der beste Alpenmanager in der Hall of Fame (30.) vor Aarau Dompteur Minosetti (37.). Der FC Aarau blickt damit weiter auf den Sieg beim Alpencup in Saison 10 als größten Vereinserfolg zurück. Die neue starke Nummer drei der Liga ist Kärnten Legende Toni Polster, der nach der Meisterschaft im letzten Jahr diesmal die Champions League und die ISL Trophy gewinnen konnte. Wir sind gespannt, ob die renommierten Clubs aus Aarau und Thun nächstes Jahr auf internationalem Parkett eine entsprechende Antwort auf Kärntens Triumphe geben können.
Aarau blickt nun auf zwei Vizemeisterschaften in Folge zurück. Im nächsten Jahr sind die Aarauer damit wieder einmal ein Topfavorit auf den Titel. Seit Anbeginn der Liga war Aarau im Durschnitt auf Rang 5,16. Aber: Noch nie hat sich der FC Aarau im Vergleich zum Vorjahr verschlechtert! Und: Noch nie hat Aarau länger als zwei Jahre den gleichen Platz belegt. Die Statistik würde als für Aarau im nächsten Jahr sprechen. Doch Thun hält einen Topwert von Ran 2,66 über die Jahre entgegen. Auf dem Papier spricht verspricht also auch die neue Saison den großen Kampf zwischen Thun und Aarau um die Krone der Alpen. Die Kärntener muss man dagegen abwarten, sind sie als Zehnter doch etwas ab vom Schuß – auch sprach Trainer Polster schon mehrfach vom Weggang. Doch die Austria wird wohl niemand mehr unterschätzen – nicht nach Saison 11.
Längst kein Geheimtipp mehr ist dagegen der FC Zürich, der mit wechselnden Trainern seit Jahren oben mitspielt im Konzert der Großen. Zürich war in 6 Jahren zweimal Zweiter und zweimal Dritter, wie erst in diesem Jahr. Doch nachdem sowohl Iceman als auch Jan Furtok auch Abstürze ins Mittelfeld zu verantworten hatten, nimmt sie nicht jeder Manager so ernst – möglicherweise ein entscheidener Vorteil? Zürich ist in jedem Fall eine ganz heiße Nummer. Auch in dieser Saison mischten sie bereits im Titelkampf mit, am Ende ging aber etwas die Puste aus. Im nächsten Jahr sieht es mit Sicherheit wieder anders aus.
In den League Cup ziehen Rheindorf Altach und Grasoppers Zürich ein, ebenfalls zwei Teams, die das Potential haben, ganz nach oben vorzudringen. Eine Legende wird dagegen beim Wiener Sportklub gefeiert! Kultmanager Heiko Scholz hat mit Wien zum ersten mal den Stadtrivalen von der Austria hinter sich gelassen! Zudem gelang auch zum ersten Mal die Qualifikation der Wiener über die Liga. Nach dem spektakulären League Cup Sieg des Sportklubs in Saison 10 tanzt man nun wieder auf internationalem Parkett. Begleitet werden sie vom SC Kriens - den viele schon in dieser Saison als Geheimfavoriten auf der Rechnung hatten – in den Interactive Cup.
Die Liga verlassen muss dagegen der legendäre FC Wacker Innsbruck sowie Sturm Graz und Winterthur. Dem FC Sion gelang ein sensationeller Schlußspurt und so der deutliche Klassenerhalt. Sion konnte an den letzten Spieltag sogar Kärnen und Aarau schlagen – und dies deutlich!
Die Liga verlassen muss dagegen der legendäre FC Wacker Innsbruck sowie Sturm Graz und Winterthur. Dem FC Sion gelang ein sensationeller Schlußspurt und so der deutliche Klassenerhalt. Sion konnte an den letzten Spieltag sogar Kärnen und Aarau schlagen – und dies deutlich!
Alpenkick begrüßt den Linzer ASK mit Manager Dietschi, Admira Wacker Mödling mit Sverker und Lausanne Sport mit Miles Davis in der Alpenliga A! Sverker gelang damit als Einzigem der direkte Wiederaufstieg. Alpenkick wünscht allen Teams eine erholsame Sommerpause sowie eine erfolgreiche Saisonvorbereitung.
ALPENLGA A: Thun gegen Aarau – der Titel wird unter den Traditionsteams entschieden!
Es ist DAS Hammerfinale in der Alpenliga, das vor der Saison alle prophezeit hatten – und nach dem es lange Zeit nicht aussah. In den letzten Wochen gelang es dem Vorjahresdritten aus Thun, wieder die Tabellenführung in der Liga zu übernehmen. Einzig eine Pleite gegen Reindorf Altach kostete Punkte. Doch dies hinderte Thun nicht daran, den FC Zürich vom Thron zu stoßen. Doch den Thunern sitzt nun der Vizemeister aus Aarau im Nacken! Die Aarauer behielten in den letzten Spielen ihre weiße Weste und sind nun punktgleich!Die Liga ist seit jeher bekannt für ihre dramatischen Finals, man denke nur an die knappen Duells der Thuner gegen Innsbruck und Bern, der hauchdünne Vorsprung der Basler vor den Zürichern in der 10. Saison, oder auch erst jüngst der Kampf der Kärntener gegen die Aarauer, die sogar punktgleich abschlossen! Und auch diese Meisterschaft wird in die Geschichte eingehen. Aarau und Thun – zwei Teams die diese Liga seit jeher prägen. Doch erstmals suchen nun diese Dinosaurier der Liga die direkte Entscheidung gegeneinander. Auf dem Papier gibt es eigentlich keinen klaren Favoriten, auch wenn einige Manager die Thuner aufgrund ihrer Erfahrung hauchdünn vorne sehen.... Noch vier Spieltag – dann wird ein neuer Meiter gekürt. Wir wünschen uns auf diesem Weg ein spannendes Finale, einen verdienten Sieger wird es in jedem Fall geben!
Die internationalen Ränge sind dagegen noch für mehrere Teams erreichbar. Beste Chancen auf die Champions League hat der FC Zürich, einzig die aufstrebenden Altacher könnten sie noch von Rang drei stürzen. Die Grashoppers, Graz und Kriens kämpfen dagegen noch um die League Cup Quali, die jeder noch erreichen kann.
In Acht nehmen müssen sich die Spitzenteams aber vor allem vor dem Wiener Sportklub, der nach oben prescht! Auch der FC Luzern scheint auf einmal wieder in der Lage zu sein, die internationalen Ränge zu erreichen!
Für die Teams ab Rang 10 sind die internationalen Ränge dagegen nur noch durch ein Wunder zu erreichen. Und auch im Keller hoffen noch so einige auf ein Wunder: Winterthur ist abgestiegen, auch bei Sturm Graz hat man sich mit der B-Liga abgefunden. Einzig Wacker Innsbruck hat noch gernige Hoffnungen auf den Klassenerhalt. Doch Sion ist momentan in einer sehr guten Form und so wohl kaum mehr auf zu halten. Und die Basler sind dem Strudel endgültig entkommen. Sion hat sich klar bewährt und verdient die Klasse gehalten.
ALPENLIGA B : Die Würfel sind gefallen: Linz, Mödling und Lausanne steigen auf!
Die Würfel sind gefallen! Aufsteier sind: Linz, Admira Wacker Mödling und Lausanne Sport! An dieser Stelle unsere besten Glückwünsche von dieser Seite aus für die erste Liga.Linz war in den letzten Wochen klar das Überraschungsteam, kam der ASK doch ziemlich aus dem Nichts der Liga, um in nur wenigen Wochen ganz nach oben zu marschieren – eine echte Meisterleitung! Admira Wacker Mödling gelingt dagegen der direkte Wiederaufstieg! Mödling konnte sich im Gegensatz zu den beiden anderen Absteigern immer im oberen Drittel halten und steigt so verdient auf. Nummer 3 im Bunde ist Lausanne, die hauchdünn den FC Wil verdrängten und nun nach gefühlten 10 Jahren Erstliga Abstinenz wieder im Oberhaus mitmischen!
Der große Verlierer der zweiten Liga ist der FC Wil! Monatelang lagen sie an der Spitze, der Aufstieg schien nur Formsache zu sein. Doch dann zum Saisonende dieser Absturz! Will verpasst um nur einen Punkte die erste Liga – doch sie untermauern ihre Aufstiegsansprüche für die nächste Saison.
Doch auch die Young Boys Bern enttäuschten ihre Fans. Zwischendurch waren sie oben dabei, nun stehen sie nur noch im Mittelfeld. Der Trainerstuhl wackelt nun auch ganz gewaltig! Dem früheren Skandalklub könnte in der nächsten Saison gar der Schritt in die Bedeutungslosigkeit bevorstehen, wenn dieser Abwärtstrend der letzten Wochen nicht gestoppt werden kann.
Apropos Bedeutungslosigkeit: Mattersburg hat es geschafft. Der ehemalige Erstligist ist in nur zwei Jahren aus zwei Ligen abgestiegen und spielt künftig im Profifußball keine Rolle mehr.
Zu den Siegeren dürfen sich dagegen vor allem Concordia Basel und Servette Genf zählen. Beiden gelang in dieser Saison der Anschluß an die erweitere Spitze. In der neuen Saison könnten sie eine gewichtige Rolle spielen.
Doch auch Lustenau und Rapid Wien könnten oben kräftig mit mischen. Über die Saison überzeugten sie nicht immer, zum Ende lief es aber richtig gut! Diese Teams wollen den Aufstieg und uns erwartet daher wohl ein richtiger heißer Aufstiegskampf in Saison 13!
ALPENLGA A: Favoriten rücken vor – Nun der Titel Dreikampf an der Spitze!
Die Favoriten der Liga sind nun an der Spitze angekommen. Denn nun konnten auch der FC Aarau, Austria Kärnten und die Grashoppers zum Führungsduo aufschließen. Die bisher überraschend starken Teams vom Grazer AK und Reindorf Altach mussten sich anhand dieser Übermacht mit den Qualifikationsplätzen für den Interactive Cup begnügen – noch ist aber Luft nach oben drin!Das Augenmerk der Liga liegt nun aber zweifellos an der Tabellenspitze. Acht Spieltage vor dem Saisonende ist der Vorsprung des Tabellenführers FC Zürich auf den Verfolger aus Thun auf nur noch einen Zähler zusammen geschmolzen! Und nun hat auch der hochfavorisierte FC Aarau zur Spitze aufgeschlossen. Dementsprechend heiß wurde auch das Match der Thuner gegen die Aarauer erwartet – das in einem sensationellen 5:5 Unentschieden endete. Die Thuner konnten dadurch ihren Vorsprung wahren... doch auch für Aarau war das Ergebnis überlebenswichtig. Denn eine Aarauer Pleite hätte einen uneinholbaren Rückstand von 7 Punkten bedeutet.
Die Züricher mussten sich im Lokalderby gegen die Grashoppers mit 0:4 deutlich geschlagen geben. Doch gelang dem Spitzenreiter ein wichtiger Erfolg gegen den noch amtierenden Meister aus Kärnten. Für die Züricher, die selbst nicht das Ziel Meisterschaft ausgaben, müsste nun dennoch alles zusammenspielen, wenn man sich vor der geballten Erfahrung und Tormaschinerie aus Aarau und Thun halten will. Die Champions League Qualifikation scheint aber bereits so gut wie sicher – ein beachtlicher Erfolg für den Elften des Vorjahres. (Anm. der Red.: Man, ich wußte Rang 11 im Vorjahr auswendig, wie krank bin ich denn?!?)
Außenseiterchancen hat nun auch noch die Austria aus Kärnten, die aber aufgrund der Dreifachbelastung mit Liga, ISL Trophy und Champions League wohl kaum mehr um den Titel mitspielen kann. Tatsächlich zeichnet sich nun der bereits seit Monaten prophezeite Endkampf zwischen Thun und Aarau ab. Aarau überzeugt durch frischen Offensivfussball und optimale Chancenauswertung, Thun durch eine starke Defensive und die größere Erfahrung. Nun geht der Titel in die Entscheidung – vielleicht wissen wir schon nach den nächsten Speiltagen mehr...
Die Qualifikationsränge für den Interactive Cup sind dennoch auch weiterhin heiß umkämpft. Für Austria Wien und den SC Kriens wäre alles andere auch eine Enttäuschung. Beide Mannschaften sind mit großen Ambitionen in diese Saison gegangen und haben das Zeug, sich international gut zu verkaufen. Wären die ersten 5 Ränge nicht von derart starken Teams besetzt, wäre gut mehr drin gewesen. In der nächsten Saison könnten aber beide eine gewichtie Stimme im Titelkampf haben.
Im Mittelfeld dagegen wenig Bewegung – und auch wenig Spannung. Luzern und St. Gallen haben nur noch geringe Chancen auf das internationale Geschäft, auch der Wiener Sportklub kommt trotz ansteigender Form nicht vom Fleck. Am Ende wird für diese Teams wohl maximal ein einstelliger Tabellenplatz drin sein, der aber in der nächsten Saison ein Sprungbrett nach oben bedeuten könnte.
Im Abstiegskampf klären sich dagegen langsam aber sicher die Fronten. Winterthur ist angesichts einer desolaten Saisonleistung und noch anstehenden harten Gegnern wohl bereits abgestiegen. Red Bull Salzburg enttäuschte zwar zuletzt nur mit einem einzigen Sieg, da aber der direkte Konkurrent aus Innsbruck noch schlechter war, haben die Salzburger das rettende Ufer wohl erreicht. Der Überlebenskampf um einen Platz findet nun zwischen Innsbruck, Sturm Graz und Sion statt. Den überzeugendsten Fußball bot dabei in den letzten Wochen der FC Sion – der vom totgesagten Club nun sogar ein klein wenig in die Favoritenrolle geschlüpft ist.
ALPENLIGA B : Bewegung in der Liga! – Will und Grenchen vor dem Absturz
Wer hätte das gedacht! In nur drei Spielen ist die Tabellenspitze gehörig durcheinander gewirbelt worden! Der ewige Tabellenführer Wil wurde mit drei Pleiten in Serie übel abgestraft und ist nun Dritter – hauchdünn vor den seit Wochen aufstrebenden Jungs von Lausanne. Der FC Grenchen musste mit genau der gleichen Grottenleistung gar die Aufstiegsränge verlassen und hat nun drei Punkte Rückstand auf die AufstiegsrängenAdmira Wacker Mödling hat dagegen endlich den Sprung nach oben geschafft und ist erstmalig in dieser Saison wieder auf einem Aufstiegsrang. Dem Absteiger könnte damit der direkte Wiederaufstieg gelingen – die Experten sehen hier nun sogar aufgrund der großen Erfahrung den Topfavoriten.
Für Linz scheint dagegen alles klar zu sein. 7 Punkte Vorsprung auf Platz 4 sind bereits ein komfortables Polster.
Eine Überraschung könnte dagegen noch Concordia Basel werden, die nach drei überragenden Spielen nun schon Sechster sind. Raus aus dem Aufstiegskonzert sind dagegen endgütlig die Young Boys, die mit einem 10 Punkte Rückstand den direkten Wiederaufstieg nicht mehr bewältigen können. Die Spannung findet jetzt woanders statt...
ALPENLGA A: Zürich weiter an der Spitze – doch Thun sitzt ihnen nun im Nacken
Zürich hält sich auch weiterhin an der Spitze. Nach der Pleite gegen den FC Aarau fuhr Zürich erneut 7 Punkte ein. Der Pokalsieger hat nun auch schon 4 Punkte Vorsprung auf den Zweiten. Für den Elften der Vorsaison läuft es in diesem Jahr einfach rund.Doch könnte die Züricher Regentschaft schon bald in ernsthafte Gefahr geraten. Denn auf Rang 2 ist nun der traditionsreiche FC Thun vorgerückt, der die letzten drei Spiele alle gewinnen konnte und sich pünktlich zum Saisonende in hervorragender Verfassung zeigt um erneut die Tabellenführung anzugreifen.
Doch auch Topfavoriten aus Aarau und Kärnten konnten jeweils drei Spiele gewinnen und bleiben somit in Lauerstellung. Beide Teams sind nun nach längerer Abstinenz wieder auf die internationalen Ränge vorgerückt. Und nun winkt dieser 28. Spieltag! Eröffnet wird er mit dem Spitzenspiel zwischen Pokalsieger Zürich und Meister Kärnten, anschließend folgt der Kracher Aarau gegen Thun. Bereits an diesem einen Spieltag kann die Vprentscheidung in der Meisterschaft fallen. Die Spannung ist nun kurz vor dem Siedepunkt angelangt!
Doch auch die internationalen Ränge sind noch hart umkämpft. St. Gallen und Xamax sind nach eher schwächeren Spielen ins Mittelfeld abgesunken, die Grashoppers aus Zürich haben sich dagegen auf Rang 6 festgebissen, durchaus noch mit Luft nach oben. Von hinten drängt nun auch Austria Wien nach oben, die Teams vom Grazer AK und Reindorf Altach müssen sich warm anziehen, da sie doch eher als Außenseiter gehandelt werden.
Für den SC Kriens, Luzern und Yverdon Sports scheinen die internationalen Ränge dagegen kaum mehr erreichbar sein. Yverdon ‚muss’ zudem auch noch im Poklafinale ran, eine hohe Doppelbelastung. Kriens kam in den letzten drei Spielen nur mit drei Punkten davon, auch Luzern fuhr nur einen Zähler mehr ein. Zudem drängt von hinte auch der Wiener Sportklub nach oben. So dürfte für die genannten Teams als Saisonziel wohl nur noch ein einstelliger Tabellenplatz als bestes Ergebniss drin sein.
Auf den Abstiegsrängen dagegen wieder etwas Bewegung: Die trainerlosen Innsbrucker konnten in einem enorm wichtigen Spiel den direkten Konkurrenten von Sturm Graz schlagen und wieder das rettende Ufer erreichen. Graz steckt dagegen wieder im Sumpf drin. Möglicherweise kommt von hinten sogar noch der von vielen bereits totgesagte FC Sion wieder ran. Eine Klatsche gegen Thun war nicht zu vermeiden, aber vier Punkte aus den anderen beiden Partien geben nun wieder Anlaß zur Hoffnung...
ALPENLIGA B : Alles beim Alten in der Alpenliga B
Und erneut gab es kaum Bewegung im Unterhaus. Lediglich Linz und Wil tauschten an der Spitze die Plätze. Grenchen hält sich auch weiterhin auf Platz drei. Und auch Admira Wacker Mödling ist weiterhin Vierter.Die Young Boys Bern müssen dagegen mit einem herben Rückschlag fertig werden. Gerade mal zwei Punkte aus den letzten drei Spielen sind zu wenig, wenn man in das Konzert der Großen aufsteigen will. Hinter Mödling bleibt damit Lausanne der weitere Top Verfolger der ersten drei Clubs.
Möglicherweise mischt sich nun auch noch Rapid Wien in den Aufstiegskampf ein, eine Serie von drei Siegen bringt Rapid wieder weit nach vorne. Doch beträgt der Rückstand nun schon 8 Punkte und so bleibt nur die Hoffnung – spielerisch ist dies kaum mehr zu bewältigen.
ALPENLGA A: FC Zürich – Der ewige Zweite zieht an die Spitze! Wird es nun endlich klappen?
Der FC Zürich übernimmt die Tabellenführung! Ganz überraschend war dies nicht, denn schließlich hat der Pokalsieger gerade eben erst eine Serie von 9 Spielen ohne Niederlage beendet! Einzig die spielstarken Aarauer konnten den FC wieder einfangen. Und nun drängt das ganze Umfeld in Zürich auf den Titel! Den der FC Zürich ist die ewige Nummer zwei der Liga. Schon in der letzten Saison konnte man diese ‚Auszeichnung’ dem FC Wacker Innsbruck abjagen. Wäre über dem zweiten Rang kein Platz mehr, hätten die Züricher schon zwei Meisterschaften gefeiert! So musste man sich aber einmal den Bullen geschlagen geben und einmal den Baslern. Derzeit scheint alles möglich – doch sind wir nun gespannt, wie die Züricher sich nach der Klatsche gegen Aarau präsentieren werden.Denn Aarau kann Zürich durchaus die Hand reichen. Auch die ewige Nummer drei möchte dieses Jahr alles tun, um den Titel nun endlich einzufahren. Doch sieht hier die Ausgangslage längst nicht so rosig aus. Ein maues 2:2 Unentschieden gegen den Vorletzten der Tabelle aus Winterthur sowie ein 3:3 gegen die kriselnden Salzburger sind nicht gerade eines Meisters würdig. Doch ist der FC Aarau ja für große Endspurts bekannt und wird es auch dieses Jahr nicht zulassen, dass der Titel ohne seine Mitsprache vergeben wird.
Apropos große Endspurts: Die Augen der Liga sind dieser Tage auf Wien gerichtet. Eigentlich dürfte man vom Sportklub nicht mehr all zu viel erwarten, schließlich ist der Club unter Heiko Scholz nur Sechzehnter. Doch wer sich an die letzte Saison erinnert, der weiß noch genau, wie die Thuner unter Scholz im Endspurt die ganze Tabelle duchmarschierten und beinahe ein weiteres Mal nach dem Titel griffen! Rang drei war nach dieser Aufholjagd dennoch ein enormer Erfolg! Gelingt Scholz nun auch die Initialzündung in Wien? Die Fans hoffen und bangen.. doch einige Reporter wollen bereits eine aufsteigende Tendenz entdeckt haben und manch einer spricht gar vom großen Run auf den Titel....
Zum Spielverderber für all diese Clubs könnte aber wieder einmal der Rekordmeister aus Thun werden. Trotz einer Schwächephase bedeutet Rang 7 Schlagdistanz zur Spitze. Und im Gegensatz zu den genannten Konkurrenten besitzt Thun auch die Erfahrung, ein Titelrennen für sich zu entscheiden. Für viele bereits zum wichtigsten Spiel dieser Saison auserkoren kommt es am am 28. Spieltag zum Aufeinandertreffen mit dem FC Aarau. Möglicherweise schon die Vorentscheidung – ob für eines dieser Teams oder einen lachenden Dritten... das ist die Frage!
... oder kommt es am Ende dann doch wieder ganz anders als erwartet? Auf leisen Sohlen schiebt sich der amtierende Meister aus Kärnten Schritt für Schritt nach vorne. Die Aarauer sind schon überholt, die internationalen Ränge zum Greifen nahe. Mit Innsbruck und Winterthur hat es der Meister zudem mit trainer- und kopflosen Gegnern zu tun, die auf dem Blatt schon geschlagen sind! Sollte auch ein Dreier gegen den FC Luzern rausspringen könnte die Austria auf einmal wieder mitten drin sein im Titelkampf! Rechnerisch wäre sogar Rang 1 drin!
Doch auch hier werden die vermeintlich ‘Kleinen aus Neuchatel, Graz, St. Gallen und Altach noch ein Wörtchen mitreden wollen. All diese Teams zeigen seit Wochen überragenden Tempofußball und scheinen sich schon in der Spitze festgebissen zu haben. Viele Experten warten zwar auf deren Absturz – der wird allerdings schon seit Wochen erwartet und trat immer noch nicht - Ein zweites ‚Kärnten’ droht gar und wäre die Horrorvorstellung der ‚Großen’, die die letzte Saison weitestgehend als Ausrutscher abgetan haben.
Wie auch immer der Titelkampf aussehen wird – spannend wird es auf jeden Fall. Auch um die internationalen Ränge wird es noch einiges Hickhack geben. Einzig im Abstiegskampf scheint die Luft schon raus zu sein. Winterthur und Sion stehen schon mit einem Bein in der zweiten Liga, auch für die Innsbrucker besteht kaum Hoffnung auf Besserung....
ALPENLIGA B : Wenig Bewegung in der zweiten Liga
Auch in der zweiten Liga scheinen sich die hart umkämpften Fronten langsam zu klären. Linz hat sich mittlerweile auf Rang 1 etwas abgesetzt und ist auf dem allerbesten Weg in die Erste Liga. Auch der FC Wil hat sich bereits seit Monaten in der Spitze festgebissen und wird wohl nur noch schwer zu verdrängen sein.Einzig der Dritte Rang ist noch umkämpft und bietet wirklich Spannung. Grenchen hat ihn derzeit inne, die Vereine mit den großen Namen aus Bern und Mödling sind ihnen aber dicht auf den Fersen. Oder schafft es am Ende der Underdog von Lausanne-Sport? Zu wünschen wäre es dem Team allemal, denn Lausanne ist das Aarau der zweiten Liga – der ewig knapp Unterlegene. Nun ist die Chance wieder da und wenn auch nicht besonders groß, so muss man doch alles nutzen was sich anbietet.....
ALPENLIGA A: Der Wind dreht sich munter weiter – nun wieder Altach an der Spitze
Munter geht es weiter an der Tabellenspitze der Alpenliga A. Nachdem Sturz des bisherigen Ersten aus St. Gallen ist nun erneut Reindorf Altach auf Platz 1 vorgerückt. In der Liga traut man beiden Clubs jedoch nicht all zu viel zu im Hinblick auf die Endplatzierung. Viele glauben, dass sich die Teams momentan einfach zu sehr verausgaben und erwarten einen baldigen Einbruch... und der deutet sich bereits an. Denn die Altacher fabrizierten in den letzten drei Spielen lediglich drei Punkte und profitierten einzig von St. Gallen, die sogar nur einen Punkt einfahren konnten. Beide Teams werden zweifellos ein gutes Saisonergebnis erreichen. Internationale Ränge wären jedoch eine Überraschung.Denn von hinten drängen nun – langsam aber gemächlich – die ‚Großen’ der Liga nach vorne. Der FC Zürich gehört als amtierender Pokalsieger und ewiger Titelkandidat zweifellos dazu. Schon 7 Spiele lang gab es keine Pleite mehr und der Sprung auf Rang 1 ist zum Greifen nahe.
Die Wiener Austria wird da jedoch ein Wörtchen mitreden wollen. Der unter Trainerlegende Anu wiedererstarkte Traditionsclub ist seit Wochen in der Spitze notiert und überzeugt vor allem durch eine der stärksten Angriffsreihen der Liga.
Um so bitterer schmeckt da eine schmerzliche Niederlage gegen den FC Thun, den direkten Tabellennachbarn, der bisher eine sehr konstante Saison spielt. War der FC in der Vergangenheit stest für seine schlechten Saisonstarts bekannt, ist man in dieser Saison permanent in der oberen Hälfte gewesen – der Anspruch der Fans dürfte das natürlich nicht sein. Doch noch ist Thun noch zu weit entfernt, um die Spitze angreifen zu können.
Und auch der zweite hochgehandelte Topfavorit auf den Titel, der FC Aarau aus dem schönen Aargau ist noch nicht im Titelkampf angekommen. Bis vor drei Wochen war man zumindest in der erweiterten Spitze auf Rang 7 notiert. Nun gab es aber einen harten Dämpfer für die Aarauer Ambitionen. Nach einer Niederlage gegen den wieder aufstrebenden Meister aus Kärnten musste man zu allem Übel auch noch drei Punkte an den Grazer AK abgeben, der als Außenseiter gehandelt worden war. In den folgenden Wochen muss sich der Club nun beweisen. Mit dem FC Zürich und dem FC Thun stehen zwei Duelle auf dem Programm, die möglicherweise eine Vorentscheidung im Titelrennen sein könnten. Zudem sitzt den Aarauern der Meister im Genick, der nach einer zwischenzeitlichen Schwächephase wieder auf Kurs ist.
Beim FC Luzern ist man dagegen über einen guten Mittelfeldplatz hoch erfreut. Endlich scheint Trainer schmiddl die richtigen Worte gefunden zu haben. 7 Punkte aus 3 Spielen! Nun gilt es für Luzern: Es müssen weiter Punkte her, dann kann die Entfernung von den Abstiegsrängen gelingen!
Außenseiterchancen hatte man dagegen den Grashoppers zugestanden, doch überzeugen diese seit Wochen mit konstanter Leistung. Ein Platz im internationalen Geschäft scheint sehr wahrscheinlich, Luft nach oben haben die Züricher auch noch. Sogar ein Titelkampf mit dem Lokalrivalen scheint möglich zu sein.
Andere Sorgen haben dagegen die Aufsteiger aus Xamax und Yverdon. Lange Zeit schienen sie sich zu Überraschungsteams zu entwickeln, nun aber scheinen sie nach unten duchgereicht zu werden. Yverdon konnte in den letzten 4 Spielen gerade mal 5 Punkte holen, Xamx erreicht sogar nur 4. Die Teams müssen nun versuchen, wieder in Form zu kommen. Der Klassenerhalt scheint zwar so gut wie sicher, kann aber nochmal gefährlich werden.
Klassenerhalt und Wacker Innsbruck.... zwei Begriffe die man wohl noch nie miteinander kombiniert hat.... denn nur wenige Clubs zählten seit Anbeginn der Liga so zur Stammeinrichtung wie dieser. Doch in den letzten Wochen trat die Mannschaft kopflos auf – ein neuer Cheftrainer ist immer noch nicht gefunden – und fabrizierte eine Niederlage nach der anderen. Noch ist das Ufer erreichbar. Doch wenn sich nicht ganz schnell etwas tut, wird die Geschichte der Alpenliga A in der nächsten Saison ohne Wacker geschrieben werden....
ALPENLIGA B: Nun wieder Will auf Rang 1!
Wil wil es wissen. Nachdem man vor drei Wochen den ersten Platz räumen musste, hat das Team wieder zurückgeschlagen und ist nun erneut Tabellenführer in B-Land. Doch der Linzer ASK, den eine Pleite gegen Lausanne bremste, bleibt nun dran und hat beste Aussichten, im nächsten Jahr in der ersten Liga zu spielen.Und auch Mödling macht klar, wohin es gehen soll. Nach dem überaus wichtigen Sieg gegen den direkten Konkurrenten aus Bern konnte man noch weitere 6 Punkte einfahren und ist nun endlich auf die Aufstiegsplätze vorgerückt – die Berner dicht hinter sich.
Diese Vierergruppe dürfte im wesentlichen den Aufstiegskampf unter sich entscheiden. Der FC Grenchen auf Rang 4 hat lediglich Außenseiterchancen, die weiteren Konkurrenten der Liga können derzeit nicht auf dem hohen Niveau der Spitze mitspielen. Doch werden uns die folgenden Wochen zeigen, ob es doch ein weiterer Club in die Spitzenregion schaffen wird. Auch in der zweiten Liga wird es langsam ernst.
St. Gallen regiert die Alpenliga
Der FC St. Gallen ist neuer Tabellenführer in einer der härtesten Ligen der Welt. Nach 6 Siegen in Serie hat man sich diesen Platz redlich verdient. Und es wurden einige namenhafte Vereine geschlagen. Bleibt den St. Gallenern nur die Hoffnung, dass es ihnen nicht wie Mitaufsteiger Xamax ergeht, die nach der zwischenzeitlichen Tabellenführung wieder etwas zurück gefallen sind.Doch blickt Neuchatel Xamax bisher nach wie vor auf eine erfolgreiche Saison zurück. Zwar mangelt es dem Team immer noch an einem wirklich konstantem Auftreten, doch hält man sich nach wie vor auf einem guten fünften Platz.
Doch muss sich Xamax genau wie St. Gallen äußerst warm anziehen. Denn von hinten drängt die Kokurrenz mit geballter Kraft nach vorne. Der FC Zürich ist nun auf Platz 4 vorgerückt. Der amtierende Pokalsieger lechzt seit Jahren nach dem Titel und ist seit den ersten Jahren ein Topteam der Liga. Mit Jan Furtok soll nun der große Run gelingen. Die Tendenz spricht derzeit jedenfalls für Zürich
Auf den Rängen 6 und 7 versammeln sich zwei weitere Topfavoriten. Austria Wien erlitt zwar einen gehörigen Dämpfer mit drei Pleiten in Serie, bleibt aber nach wie vor in Schlagdistanz. Direkt dahinter hat sich der als Topfavorit auf die Meisterschaft gehandelte FC Aarau eingefunden. In den letzten Wochen konnte der Topclub auch endlich mit erfrischendem Fußball überzeugen. Statt dem bisherigen Ergebnisfußball sah man zwei Galaspiele gegen den FC Sion und den Wiener Sportklub - gegen Basel ging die Rechnung jedoch nach hinten los, die abgebrühte Mannschaft des vormaligen Meisters ließ sich nicht vorführen und konnte dank eines überragenden Konterfußballs mit 3:2 siegen. Die Zeit wird zeigen, welche dieser Spiele die wahre Form der Aarauer aufzeigten. Noch ist der Vizemeister zu weit weg um eine Rolle im Titelrennen zu spielen.
Gleiches gilt für den Dritten aus Thun. Zuletzt schien Thun eine Schwächephase erlitten zu haben und verlor etwas den Anschluß, die letzten Spiele gaben jedoch Anlaß zur Hoffnung. Mit Austria Kärten konnte im Schlagerderby des 17. Spieltages der amtierende Meister geschlagen werden, auch gegen das bisherige Überraschungsteam aus Kriens gab es einen Dreier. Lediglich gegen den Tabellenführer gab es eine Pleite. Superstars ist nun gefordert, wenn er den Rückstand von 11 Punkten auf die Spitze verringern will.
Beim FC Luzern ist man dagegen über einen guten Mittelfeldplatz hoch erfreut. Endlich scheint Trainer schmiddl die richtigen Worte gefunden zu haben. 7 Punkte aus 3 Spielen! Nun gilt es für Luzern: Es müssen weiter Punkte her, dann kann die Entfernung von den Abstiegsrängen gelingen!
Kärnten, Basel, Salzburg - Einst standen diese Teams für packenden Fußball, harte Zweikämpfe, tolle Tore und Titel. Heute muss man die Tabelle drehen, wenn man diese Mannschaften oben sehen will. Den Baslern gelang es immerhin den letzten Platz zu verlassen und nach Wochen der Frustration scheint nun wieder Hoffnung im St. Jakob-Park zu keimen. Direkt davor die Salzburger, die in dieser Saison wohl wieder alle Höhen und Tiefen mitmachen. Nach sehr starken Phasen folgte stets der Fall – diesmal in die Bedeutungslosigkeit? Salzburg ist nun tatsächlich tief im Abstiegssumpf versunken.
In den kommenden Wochen werden sich nun die Favoriten herauskristallisieren. Alles bisher gesehen kann noch als Vorgeplänkel abgetan werden, auch wenn dieverse Trends bereits auszumachen waren. Doch nun geht es ans Eingemachte. Thun, Aarau, Wien und die Züricher Clubs möchten um jeden Preis nach vorne kommen, die derzeitige Spitze wird dagegen versuchen, sich weit vorne zu halten. Im Keller kämpfen viele Traditionsteams um den Klassenerhalt. Für Winterthur scheint der Zug schon abgefahren, auch für Sion sieht es düster aus. Nun darf man gespannt auf die nächsten Wochen sein... die heiße Phase beginnt.....
ALPENLIGA B: Höret und staunet: Will vor dem Einbruch?
Wer hätte das gedacht? Die bisher als völlig unschlagbar auftretenden Mannen vom FC Wil sind tatsächlich gestolpert! In den letzten Spielen lief nichts mehr zusammen, die Kugel fand des Gegners Tor einfach nicht. Und erstmals seit gefühlten 18 Monaten gibt es einen neuen Tabellenführer, denn Will ist nur noch Zweiter. Den Platz an der Sonne hat der Linzer ASK übernommen. 7 Siege in Serie, der neue Cheftrainer Dietschi, der diese Saison antrat, hat mit seinem frischen Wind offensichtlich einiges bewirkt. Linz macht sich selbst zum neuen Topfavoriten noch für Will.Mödling gelang es dagegen erneut nicht, auf die Aufstiegsränge vor zu rücken, doch bleibt das Team von Sverker brandgefährlich. Obwohl die Mitabsteiger aus Bern knapp vor Mödling liegen und deutlicht mehr Treffer verbuchen konnten, ist Mödling dran. Denn vor allem die Defensive stimmt. Es scheint nur eine Frage der zeit bis die Young Boys überholt werden können.
Austria Lustenau begrüßte in dieser Woche den neuen Trainer SCA, der als Feuerwehrmann verpflichtet wurde um den Abstieg zu verhindern. Noch ist die Lage im Mittelfeld zwar aussichtsreich, doch sind die Abstiegspläte fühlbar nahe. SCA steht somit gleich in der ersten Saison vor der Bewährungsprobe.
Diese hat greenboy bisher noch nicht bestanden. Der FC Schaffhausen konnten den Aufwärtstrend nicht bestätigen und verlor wieder den Anschluß ans Mittelfeld. Noch deuten alle Zeichen auf Kampf... doch langsam aber sicher scheint man sich mit dem Amateurfußball abfinden zu müssen...
Das war bisher [color=#008000]Reindorf Altach[/color]. Doch nun versagte die Offensivabteilung bei fedxx. Ein torloses 0:0 gegen den [color=#008000]FC Thun[/color] war schon das einzig zählbare. Dafür ist nun der vorherige Tabellenführer von [color=#008000]St. Gallen[/color] wieder nach oben vorgedrungen. Im Endeffekt bietet die Tabellenspitze jedoch nach wie vor ein hart umkämpftes Feld, in dem sich noch kein Club wirklich konsequent durchsetzen konnte.
Großes Potential sehen da viele bei [color=#008000]Austria Wien[/color]. Obwohl das Team zuletzt einige Dämpfer einstecken musste, steht man nach wie vor auf dem dritten Platz. Entscheidende Wochen stehen nun aber für das Team von _ANU_ an. Mit den beiden Teams aus [color=#008000]Zürich[/color] sowie Altach hat man es nun mit drei direkten Konkurrenten zu tun. Die Austria konnte vor weg- weisenden Spielen stehen.
Gleiches gilt am anderen Tabellenende auch für [color=#008000]Sturm Graz[/color] und den [color=#008000]FC Luzern[/color]. Nach wie vor ist der Schwachpunkt bei beiden die Abwehr. Doch während Graz sich langsam aber sicher auf dem aufsteigenden Ast befindet, herrscht Katerstimmung bei Luzern. Drei Pleiten reiten das Team von schmiddl rein, nun hat man sich wohl auch intern auf Abstiegskampf eingestellt - die Hoffnungen und Träume für diese Saison scheinen endgültig zerschlagen.
Im oberen Mittelfeld hat man solche Sorgen natürlich nicht. Obwohl der [color=#008000]FC Thun[/color] eine kleine Formschwäche durchmacht und in den letzten drei Spielen nur zwei Unentschieden erringen konnte, konnte man sich einigermaßen halten. Nun wird es für Superstars jedoch ein hartes Programm, neben dem Meister aus [color=#008000]Kärnten[/color] geht es auch gegen St. Gallen und den hochfavorisierten [color=#008000]SC Kriens[/color]. Direkt vor Thun hat sich der [color=#008000]FC Aarau[/color] eingefunden, der langsam aber scheinbar unaufhaltsam nach oben drängt. Die Aarauer überzeugen durch den derzeit wohl attraktivsten Fußball. Schon seit 9 Spielen gab es keine Niederlage mehr.
Für die Kärtener sieht es dagegen weniger optimistisch aus. In den letzten Wochen wurde man ins untere Tabellendrittel durchgereicht, es droht dem Meister der Verfall in die Mittelmäßigkeit. Immerhin befände man sich in gut Gesellschaft, der erste Meister aus [color=#008000]Salzburg[/color] ist der Tabellennachbar, der vorherige Meister aus [color=#008000]Basel[/color] ist gar Tabellenletzter und scheint mittlerweilen unaufhaltsam dem Abstieg entgegen zu schlittern. Sogar in einem direkten Keller- derby gegen den den ebenfalls erschreckend schwachen [color=#008000]FC Sion[/color] verlor man in einem Spiel, das zweifellos zu den schlimmsten Verbrechen der Menschheit gezählt werden wird, auch noch völlig unnötig mit 1:2.
[align=center][b][u]Schnarch - wo ein WILe ist ist auch ein Weg[/u][/b][/align] Wir befinden uns am 15. Spieltag. Die Ganze Alpenliga B wird von den Vereinen umkämpft... Die ganze Alpenliga? Nein! Ein von unbeugsamen Wilern aufgestelltes Team hört nicht auf, den anderen Team Widerstand zu leisten...
..... das Leben ist tatsächlich nicht leicht für die anderen Alpenligisten, denn der [color=#008000]FC Wil[/color] muss tatsächlich einen Zaubertrank gefunden haben. Die Dominanz des Teams aus dem Kanton St. Gallen ist schlicht beeindruckend. 10 Siege aus nur 15 Spielen und gerade mal eine einzige (!) Pleite suchen ihresgleichen. Auch in den letzten Spielen gab es wieder mal nur einen Sieg nach dem anderen. Noch ist natürlich alles möglich - doch wer soll dieses Team noch stoppen?
Um die anderen Tabellenplätze wird dagegen sogar gekämpft. Aus dem Nichts sind die [color=#008000]Young Boys[/color] auf dem zweiten Platz aufgetaucht und man scheint im Aufstiegsrennen dabei zu sein. Neben dem BSC sind nun vor allem[color=#008000]Mödling[/color] und der [color=#008000]Linzer ASK[/color] im Aufstiegsrennen mit dabei.
Doch auch in der erweiteren Spitze sind noch Teams dabei, die es nach vorne schaffen können. Derzeit bietet die Liga aber insgesamt noch zu wenig Konsequenz um eindeutige Trends aus zu machen. Die nächsten Wochen werden wohl für mehr Klarheit sorgen.
Reindorf Altach das Team der Stunde
Es war ein durchaus überraschender Wechsel an der Tabellenspitze. Das Team von Reindorf Altach, dem man vor der Saison nur Außenseiterchancen eingeräumt hatte, hat mit drei Siegen in Folge die Tabellenführung übernommen. Die Altacher konnten dabei den Tabellenführer aus St. Gallen vom Thron stoßen, der – nicht weniger überraschend – vor drei Spielen erst auf Platz 1 vorgerückt war. Und die besigten Gegner waren nicht irgendwer: Neben dem Pokalsieger vom FC Zürich konnte auch der Meister aus Kärnten geschlagen worden. Trotz zwei Pleiten konnten dabei die Züricher noch einen Platz gut machen – nicht gerade ein Pluspunkt für die offensichtlich zu schwache direkte Konkurrenz. Einzig gegen den SC Kriens war ein Dreier drin. Doch auch Kriens konnte noch einen Rang gut machen und einen Sieg gegen Red Bull Salzburg erringen.Die Bullen scheinen dagegen langsam aber sicher in eine Krise zu schlittern. Neben der Pleite gegen Kriens blieb man auch chancenlos gegen den FC Thun. Ein Punktgewinn gegen St. Gallen war noch das einzig zählbare. Das Team von tweety hat nun 4 Plätze verloren und ist auf Rang 13 abgerutscht, doch ist man noch in Schlagdistanz zum oberen Mittelfeld. Dort konnten sich die Thuner auf Position halten. Ein schwaches Unentschieden gegen den FC Winterthur verhinderte einen Sprung auf Platz 5. Doch auch den davor platzierten Kärntenern ging es ähnlich. Der Meister scheint momentan nicht mehr auf dem selben Level wie in der Vorsaison zu spielen, ist aber nach wie vor einer der Topfavoriten.
Vor der Saison zählte man zu dieser Kategorie auch den Vizemeister aus Aarau. Nach einem desolaten Saisonstart scheint das Team von Minosetti jedoch wieder in Form zu kommen und ist nun schon seit sechs Spieltagen ungeschlagen. Doch erst in den nächsten Wochen wird sich zeigen, ob die Aarauer diese Leistung über einen längeren Zeitraum werden halten können. Nach rund einem Drittel der Saison ist für das Team noch alles zu holen.
Ein Team, dass seit jeher eine Favoritenrolle inne hatte, muss sich in Zukunft jedoch neu orientieren. Nachdem Trainerlegende One80y zum 1. FC Kaiserslautern wechselte, steht der Kultclub Wacker Innsbruck ohne Trainer da. Fast schon überraschend gut übernahm der Interimstrainer die Mannschaft und konnte gleich 5 Punkte in den letzten drei Spielen einfahren – ein Zeichen für den erstklassigen Mannschaftsgeist bei Innsbruck.
Auch Winterthur steht weiter ohne Trainer da. Nach den Leistungen in den letzten Spielen scheint es wohl nur noch eine Frage der Zeit zu sein, wann Sturm Graz das Team überholen kann. Die Abstiegsränge wären damit verlassen.
Akkut abstiegsgefährdet ist nun endgültig auch der traditionsreiche FC Basel. Eine völlig desolate Leistung in den letzten Spielen lässt Basel im Keller versinken. 6 Punkte aus 12 Spielen ist eine einzige Katastophe und die Forderungen nach einem neuen Trainer werden immer lauter. Noch ist das rettende Ufer erreichbar, doch sollte rolandinio seine Mannen nicht schleunigst in die Erfolgsspur bringen, droht Basel der Abstieg – und rolandinio das Arbeitsamt.
Kommentar der Redaktion: Mit One80y verließ in dieser Woche ein wahres Urgestein die Alpenliga. One80y war ein Alpenligamanager der ersten Stunde, als in der 7. Saison die Pforten der Liga öffneten. Nun sind nur noch die Trainer Minosetti bei Aarau, Tweety bei Red Bull Salzburg und Jazz Superstars bei Thun seit der ersten Stunde dabei.
Die Hochzeit der Innsbrucker unter One80y lag ganz klar in der 9. Saison. Die alten Hasen erinnern sich noch an den legendären Titelkampf gegen den FC Thun, den die Innsbrucker am Ende knapp verloren. Im Pokal wurde der Einzug ins Halbfinale bejubelt. Bereits im Vorjahr hatte sich die Rivalität mit den Thunern entwickelt, zu der sich bald auch der FC Aarau gesellte. Aus dieser Zeit rührt auch eine besondere Freundschaft der beteiligten Manager, die der skandalgebeutelten Liga schnell wieder zu alter Größe verhalf.
Leider verlor Innsbruck in den folgenden Jahren etwas den Kontakt zur Spitze und wurde so nur noch als erweiterter Favoirt gezählt. Für Wacker Innsbruck hoffen wir auf einen würdigen Nachfolger, der eines der größten Traditionsteams der Liga wieder nach vorne bringen soll. One80y folgte dem Ruf nach Kaiserslautern, wir wünschen ihm in der neuen Position viel Erfolg und das Quentchen Glück, das ihm hier oft fehlte!
ALPENLIGA B: Betonierte Stellung an der Spitze – Will ist nicht zu verdrängen
In der zweiten Liga regiert weiterhin nur der FC Wil. Doch möglicherweise gibt es für die Konkurrenz wieder Hoffnung. Denn die Torfabrik lag in den letzten Wochen still. Nicht ein Tor gelang in drei Spielen.Genf und Mödling drängen nun nach vorne. Besonders Wacker überzeugt durch effektiven Ergebnisfußball und mausert sich allmählich zum Topfavoriten. Denn nachdem der FC Vaduz und Trainer rock194 seit kurzem getrennte Wege gehen, sind die Liechtensteiner völlig zusammen gebrochen. Kein Sieg seit 4 Spielen und dementsprechend kaum Punkte ließ Vaduz im Mittelfeld versinken. Das Team ist so wohl erstmal raus aus dem Aufstiegskampf.
Totgesagte leben länger. Der FC Schaffhausen hat tatsächlich wieder das Tor getroffen. Trainer greenboy, der schon so gut wie entlassen war, hat nun wieder eine Gnadenfrist beim Präsidium erhalten, muss den Aufwärtstrend aber in den nächsten Spielen beibehalten um im Amt zu bleiben. Möglicherweise kann sich Schaffhausen dann doch vor dem Abstieg retten.
Für den traditionsreichen SV Mattersburg scheint der Zenit dagegen nun endgültig überschritten zu sein. Das Team hat sagenhafte 4 Punkte aus 12 Spielen errungen! Mit Fußball hat das alles nichts mehr zu tun, vielleicht sollte man mal mit Stahlkappenschuhen kicken, um auf dem Teppich zu bleiben. So scheint der ehemalige Erstligist, der als Absteiger auch als Favorit auf die B-Meisterschaft galt, unmittelbar vor dem Absturz in die Bedeutungslosigkeit zu stehen.
Das war Jazz Superstars für ‚Alpenkick’
ALPENLIGA A: Einbruch der Ex-Meister – Ist der Titel ein Fluch?
Die Fans wissen es ja eigentlich schon immer: Der Titel in der Alpenliga muss einen Fluch auf sich tragen. Diese etwas weit hergeholte These scheint sich jedoch wieder einmal zu bestätigen. In den letzten Wochen endete jedenfalls der Hoöhenflug für die Teams aus Thun und Salzburg. Den Bullen gelang zwar ein wichtiger Sieg gegen den furios gestarteten Aufsteiger aus Altach, in den restlichen Spielen gab es allerdings kaum was zu holen. Es mangelt derzeit einfach an der Chancenverwertung. Lediglich 11 Treffer in 9 Spielen sind einfach zu wenig für das Konzert der Großen. Auch bei Thun sah es ähnlich aus, ausgerechnet gegen den völlig ideenlosen Tabellenletzten Sion konnte nur ein Punkt gewonnen werden. Auch gegen Aarau gab es nur einen Zähler.Doch während Thun und Salzburg nur auf die Ränge 8 und 9 abgerutscht sind, steckt der Ex-Meister aus Basel immer tiefer in der Krise. Mit einem hauchdünnen 2:1 gegen Wacker Innsbruck gelang in 9 Spielen überhaupt erst der erste Sieg. Rolandinio muss nun etwas tun, um wieder nach vorne zu kommen. Denn zur Zeit sind so einige Trainerstühle gefährdet. Nachdem zuerst der FC Winterthur sich von seinem Trainer trennte, trat nun auch Schmacken beim FC Sion zurück. Und auch beim FC Aarau hört man noch so einiges munkeln. Minosetti konnte mit seinen Mannen zwar endlich die Abstiegsränge verlassen, doch nach wie vor ist Aarau überall.. nur nicht dort, wo es hin gehört.
Die Teams der Stunde sind dagegen die vermeintlichen Underdogs: Aufsteiger St. Gallen konnte nach einer spektakulären Siegesserie sogar den Aufsteiger Xamax übreholen und rangiert nun am Platz an der Sonne! Wer hätte das gedacht!
Doch die etablierten Teams werden diesmal sicher ein gewichtigeres Wort mitreden wollen als im letzten Jahr. Während der Meister aus Kärnten noch sehr unbeständig auftritt, sind die Austria aus Wien und der Pokalsieger FC Zürich auf dem Vormarsch. Besonders die Züricher scheinen derzeit kaum aufhaltbar zu sein. In den letzten drei Spielen ging es gleich 6 Plätze nach oben. Sollten diese Mannschaften so weiter machen, reihen Sie sich definitiv in den Kreis der Topfavoriten ein – wenn man sie da eh nicht schon auf dem Zettel hatte.
Der FC Luzern muss einem dagegen fast schon ein wenig leid tun. Vor der Saison von vielen Alpenliga Trainern als Geheimtip ausgelobt, läuft derzeit nichts rund. Möglicherweise kommen viele Spieler mit dem Erwartungsdruck nicht klar. Denn obwohl es im Angriff stimmt, kassiert das Team von schmiddl zu viele Gegentreffer, häufig durch fehlende Abstimmung und Unaufmerksamkeit. Ein mageres 1:1 gegen die Innsbrucker war das einzig zählbare in den letzten Spielen. Trainer schmiddl muss nun schnellstens dafür sorgen, die Blockaden bei den Spielern ab zu bauen.
Aber: Mit Sturm Graz würde Luzern wohl auch nicht gerne tauschen. Einst galt Sturm Graz als erweiterter Favorit um den Titel, meist waren sie im oberen Mittelfeld notiert. Was man jedoch dieser Tage zu sehen bekommt hat nur bedingt etwas mit Fußball zu tun. Besonders in der Verteidigung stimmt hinten und vorne gar nichts. Obwohl man mit 14 Treffern nach vorne Verwertbares brachte, kam nicht viel dabei heraus. Mit 4 Punkten ist man abgeschlagen auf dem vorletzten Platz... und muss sich nun wohl langsam aber sicher auf den Abstiegskampf einstellen. Bei den Fans herrscht jedoch noch Zuversicht. Man traut Trainer 1860 München einiges zu. Und so bleibt im Umfeld nur die Hoffnung auf bessere Zeiten.
ALPENLIGA B: Wil – was frühstücken die eigentlich... und wo krieg ich das?
Was genau die anders machen, weiß man eigentlich nicht... Zaubertrank? 10 Powerriegel zum Frühstück? Magnet im gegnerischen Tor und Ball aus Stahl? Oder stellen die doch zwischen 12 und 15 Leute auf? Was auch immer das Geheimrezept ist: Der FC Wil ist die Torfabrik der Liga. 28 (!) Treffer in 9 Spielen, das macht einen Schnitt von über 3 Treffern pro Match! Fast schon verwunderlich, dass es bei so einer Ausbeute tatsächlich zwei Unentschieden gab. Sollte der FC dieses Tempo durchhalten, ist der Aufstieg nur eine Formsache.... fraglich jedoch, ob das Team wirklich über weitere 31 Spiele derart dominant auftreten kann.Für den AC Lugano ist der kurze Höhenflug dagegen schon wieder beendet und man findet sich letztendlich da, wo man hingehört: Im Mittelfeld der Liga. Etwas überraschend in der Nachbarschaft des FC Vaduz, der sich dank hoher Gegenwehr nicht aur Rang 2 halten konnte.
Aus dem Nichts kommt dagegen Servette Genf mit drei Siegen in Serie. Nun steht das Traditionsteam auf einem Aufstiegsplatz! Dicht gefolgt von den Young Boys Bern und Mödling. Nach wie vor ist oben alles dicht beisammen.
Beim FC Schaffhausen läuft dagegen nun endgültig Greenboys Kredit ab. Das Ultimatum gilt: Wenn es in den nächsten drei Spielen zu keiner Kehrtwende kommt, wird sich der Trainer einen neuen Job suchen müssen. Eine Nachfolger habe man derzeit aber noch nicht in Aussicht.
Das war Jazz Superstars für ‚Alpenkick’ ;).
ALPENLIGA A: Déjà-vu: Ein Aufsteiger an der Spitze!
Früher undenkbar, doch nun die Regel? Nach Austria Kärnten im Vorjahr steht nach nunmehr 6 Spielen der Aufsteiger Neuchatel Xamax an der Tabellenspitze! Xamax hat nun bereits 5 Siege in Serie hingelegt und ist dank 19 Treffern derzeit das Maß aller Dinge. Viele Experten sehen hier nur ein Zwischenhoch, die Vorsaison bewies aber: Alles ist möglich.Im Gepäck ist weiterhin Reindorf Altach. Das Team von fedxx ist momentan eine der Überraschungsteams der Saison und kratzt dank einer effektiven Chancenauswertung sogar an der Tabellenführung.
Auf Rang drei rangiert eine etablierte Kraft: Der FC Thun blickt trotz einer 2:0 Pleite gegen den Wiener Sportklub auf einen erfolgreichen Saisonstart zurück. Nun warten jedoch harte Spiele: Neben dem FC Aarau steht auch der Tabellenführer Xamax an.
Das Team der Stunde ist jedoch ohne Zweife der SC Kriens Mit einer spektakulären Siegesserie von drei 1:0 Siegen konnte bei einhundert Prozent Effektivität ein Sprung von 8 Plätzen auf Rang 5 absolviert werden. Und bereits jetzt sehen viele Manager der Liga die Krienser als einen Geheimfavoriten für die Spitzenplätze.
Auch der Neuling aus St. Gallen überzeugt momentan runderhum, doch wären diesmal mit etwas mehr Einsatz mehr als 4 Punkte aus drei Spielen drin gewesen. Direkt dahinter durchaus überraschend der Meister aus Kärnten. So furios der Saisonauftakt verlief, so desaströs verliefen die letzten Spiele. Ist der Kredit bereits aufgebraucht? Oder liegt es an der hohen Erwartungshaltung bei der Austria? Wie auch immer... die Austria aus Wien machte vor wie es ging und konnte 2:0 siegen. Nach einer Pleite gegen Slazburg folgte mit dem Auswärtsspiel bei Wacker Innsbruck das persönliche Armageddon des Teams. Lange hat man den FC Wacker nicht mehr auf diesem Level spielen sehen. Dem überragenden Spiel der Tiroler hatte der Meister nichts entgegen zu setzten und musste mit einer 4:0 Klatsche wieder abreißen.
Im Tabellenkeller hat man dagegen derzeit andere Sorgen. Yverdon Sport hat nach drei guten Spielen die Abstiegsränge verlassen, Tendenz steigend. Aufgrund der starken Leistungen der Mitaufsteiger ist jedoch Yverdon derzeit noch der schwächste Aufsteiger. Auf die Abstiegsränge ist dagegen Sturm Graze abgesunken. Nur ein Sieg und vier Pleiten in Serie stürzen den Kultklub in die Krise.... dort angekommen ist nun endgültig der FC Aarau. Mit lediglich 2 Treffern bei 15 Gegentoren wurden gerade mal zwei Zähler erreicht. Der Vizemeister ist derzeit völlig außer Form und hat den Anschluß nach oben längst verloren. Möglich ist beim FC Aarau alles, doch steht die Top Mannschaft derzeit reichlich chaotisch da. Trainer Minosetti ist nun gefordert, um den freien Fall zu verhindern!
Beim FC Sion ist die Katastrophe dagegen endgültig perfekt. Ohne jeden Treffer musste man sich in allen Spielen geschlagen geben. Die Mannschaft lässt derzeit jegliche Erstliga Qualität vermissen. Der Trainerwechsel scheint nun unmittelbar bevor zu stehen. Gerüchteweise soll bereits der Interimstrainer das Training leiten..
ALPENLIGA B: Der Favorit aus Vaduz greift an!>
Der FC Vaduz kommt in Form : 7 Punkte bringen den Club auf Rang 2, nur der FC Wil residiert nach wie vor einsam an der Spitze.Überraschend konnte der AC Lugano als krasser Außenseiter auf Platz drei vorrücken, wird sich dort jedoch kaum halten können. Denn genau da hin wollen viele andere Teams.
Die Young Boys sind bemüht, konnten in den letzten Spielen aber zu wenig Punkte einfahren. Trotz überzeugender Auftritte führten späte Gegentore zu einigen unglücklichen Unentschieden. Auch der Absteiger aus Mödling ist derzeit nicht in Form und kassierte gleich zwei Niederlagen.
Was beim FC Schaffhausen dagegen derzeit schief läuft ist kaum beschreibar, die Mannschaft von greenboy spielt derzeit alles – nur keinen Fußball. Eine Trendwende um 180° muss dringend vollzogen werden!
Das war Jazz Superstars für ‚Alpenkick’ ;).
ALPENLIGA A: Der Saisonauftakt!
Die Spannung war bei allen Beteiligten kaum mehr zu ertragen. Nach einer langen Sommerpause hat uns der Fußball wieder. Und wie! In der Alpenliga wird vom ersten Spieltag an mit vollen Rohren geschossen. Besonders der Meister aus Kärnten wollte an diesem Wochenende seinen Stempel hinterlassen. In einer Fußballgala gegen den Vizemeister aus Aarau stand es am Ende gleich 5:0. Noch wird viel experimentiert bei Aarau.Während der Meister mit drei Siegen, 11 Toren und Rang 1 startet, liegt der Vizemeister mit 0 Toren und drei Pleiten am Tabellenende. Überraschend steht mit Reindorf Altach.ein Außenseiter im Titelrennen auf Platz zwei, gefolgt vom Aufsteiger Neuchatel Xamax.
Ein freudiges Stelldichein der Ex-Meister auf den Rängen 4 und 5. Der FC Thun.startet unter der neuen/alten Regie erfolgreich in die Saison, gefolgt von Red Bull Salzburg. Das wichtigste Match hat Superstars dabei schon gewonnen: Am 2. Spieltag siegt Thun in Innsbruck 3:2.
Innsbruck startete sehr vorsichtig in die Saison, lediglich zwei knappe Unentschieden brachten Punkte ein. Genau so verlief es auch für die Teams von Sturm Graz.und dem hochgehandelten FC Luzern. Die Teams besetzen nach drei Spielen die Plätze 14-16.
Überzeugender sah da der Wiener Sportklub aus, der einen guten Satz nach vorne auf Rang 9 machen konnte, dicht gefolgt vom überraschend starken Grazer AK, der als Tabellenletzter in die Saison gestartet war.
Neben den noch glücklosen Aarauern sind außerdem der noch viel zu schwache FC Sion sowie der Aufsteier Yverdon Sport auf den Abstiegsrängen notiert.
Noch sind keine Tendenzen fest zu machen. Doch werden schon die nächsten ZAT’s eine gewisse Aussagekraft haben. Die wohl derzeit interessanteste Frage ist, wie es dem Meister aus Kärten ergehen wird.
ALPENLIGA B: Überraschender Saisontart!
Damit hat dann wohl doch niemand gerechnet: Ausgerechnet die Aufsteiger Concordia Basel und Zug 94 sind gleich hinter Wil auf die Aufstiegsränge vorgerückt. Ob diese Teams sich auch über die Saison dort oben halten werden können, darf jedoch getrost bezweifelt werden.Enttäuschend der FC Schaffhausen, der in den Tabellenkeller abgestürzt ist. Auch noch wenig los war bei den Favoriten aus Bern, Vaduz und Rapid Wien. Alle drei liegen im Mittelfeld. Einzig der Absteiger aus Mödling scheint seine Form schon weitgehend gefunden zu haben.